Geschichte der Fleischmühle

Die Fleischmühle ist eine Getreidemühle an der Glems.

Die Mühle war im Jahr 1526 in der Hand des Hans von Nippenburg aus Schöckingen. Obertonmühle war der ursprüngliche Name dieser Mühle. Nachdem die Mühle 1550 im Besitz der „Fleischmartins Witwe“ war, wurde sie in Fleischmühle umbenannt. Der Geschichte nach bezog der frühere Besitzer zu Weihnachten einen Zins aus der Mühle. Wenn er ihn nicht rechtzeitig erhielt, schickte er seinen Knecht in die Mühle. Dieser sollte dann das Geld in einer Schüssel über der Tür und die Hühner unter der Bank vorfinden. Andernfalls hatte der Knecht das Recht, das Mühleisen auszubrechen und wegzunehmen.

Die Fleischmühle brannte 1896 ab und wurde wieder aufgebaut. Sie diente bis zuletzt vorrangig dem Mehlmahlen auf der Basis von Wasserkraft. Das historische Mahlwerk und der Mühlkanal sind in großen Teilen noch gut erhalten.

Im August 2012 ist die mehrere 100 Jahre alte Mühlenscheuer nach liebevoller Sanierung in ihrer Ursprünglichkeit erhalten und wiedereröffnet worden. Sie steht nun für private Veranstaltungen zur Verfügung.

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Mühle kennenzulernen.